BKA Trojaner immer noch sehr aktiv


                                        Der BKA-Trojaner hat inzwischen viele Gesichter ...




Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut vor einem erpresserischen Trojaner, der in seinen Namen die Computer der Opfer sperrt und zur Zahlung von 100 Euro auffordert. Dem Opfer werden angebliche Verstöße gegen das Urheberrecht zur Last gelegt. Der Schädling ist eine neue Variante des verbreiteten BKA-Trojaners.

"Auf Ihrem Computer wurden illegal heruntergeladene Medien (“Raubkopien”) gefunden.” So beginnt die Warnmeldung, die auf einem infizierten Computer eingeblendet wird und diesen dann blockiert. Angeblich stammt sie vom BSI und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). In der Meldung wird behauptet, der Nutzer sei "verpflichtet, eine Mahngebühr in Höhe von 50 Euro zu bezahlen". Erst dann werde der Computer wieder frei gegeben. Eine zweite Trojaner-Variante fordert gar 100 Euro Lösegeld. Die gemeinste Variante verschlüsselt alle Daten wie Bilder, Dokumente, Musik, löscht die Originale und verlangt dann die Zahlung von 200 Euro.

Der Schädling wird häufig über gefälschte E-Mails namhafter Unternehmen mit einer Rechnung im .zip Format verteilt. Bitte achten Sie darauf, dass seriöse Unternehmen Rechnung als PDF versenden.

Bei allen Varianten bringt es nichts, die geforderte Summe zu bezahlen. Der Trojaner bleibt weiterhin auf dem PC, kann aber in den meisten Fällen rückstandslos entfernt werden. Sollten Sie betroffen sein, rufen Sie während der Öffnungszeiten unter (09832) 708 339 an.

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(09832) 708339

FAX:
(09832) 708337

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